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Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen mbH
Ortsteil Wolfen
Rathausplatz 2
06766 Bitterfeld-Wolfen
Tel. 03494 3661-400
Fax 03494 667863
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WBG in Fakten

- Aktuell ca. 4.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten

- In den Stadtteilen: Wolfen, Wolfen-Nord, Raguhn, Jessnitz

- Vermietung von Wohnraum

- Vermietung von Gewerberäumen

- Wohnungseigentumsverwaltung

- 35 fest angestellte Mitarbeiter, 1 AZUBI

- Im Jahr 2017 feierten wir 55 Jahre WBG Wolfen mbH

- Unter dem Namen VEB Kommunale Gebäudewirtschaft Wohnungsverwaltung (KWV)
  existiert
 unser kommunales Wohnungsunternehmen insgesamt bereits seit 1962.

- Kulturelle Angebote: Campus-Café, Campus-Restaurant, Campus-Eiswelt,
  Campus-Segwelt, 
HÖRSAAL für Veranstaltungen und Vermietung

- Demnächst: L3A - Mitteldeutsche Lern- und Erlebniswelt "Anhalts Zukunft" 

WBG kurz und knapp

Ihren Ursprung findet die Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen mbH in der VEB Kommunale Gebäudewirtschaft Wohnungsverwaltung (KWV). Die KWV gründete sich im Jahr 1962 mit dem Aufbau der Plattenbausiedlung Wolfen-Nord als Stadtteil der Stadt Wolfen. 1973 wurde die KWV in die VEB Gebäudewirtschaft umbenannt. Ihr oblag nicht nur die Verwaltung von rund 6.600 Wohnungen des kommunalen Wohnungsbestandes, sondern auch die Wärmeversorgung des gesamten Stadtteils Wolfen–Nord.

Am 27. Juni 1990 entstanden mit der Übertragung des Betriebes an die Stadt Wolfen als Tochtergesellschaften die Stadtwerke GmbH und die Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen mbH (WBG Wolfen mbH).

Mit der Gründung wurden unserem Unternehmen ungefähr 6.000 Wohneinheiten übergeben. In den folgenden Jahren wurde die WBG Wolfen mbH durch die nicht einfache Ausgangslage stark gefordert.

Mitübernommene Altschulden, schlechte Wohnungszustände in Folge der Mangelwirtschaft, zu niedrige Mieten und die zusätzlich eintretende Bevölkerungsabwanderung charakterisierten die zu bewältigenden Aufgaben.

Als Gegenmaßnahmen wurde ein Programm zum Stadtumbau mit dem inhaltlichen Schwerpunkt der Beseitigung vorhandenen Leerstandes durch Abriss sowie Liquidationshilfen zur erfolgreichen Ausrichtung des Geschäftsbetriebes auf umfassende Modernisierungsmaßnahmen sowohl der Wohnungsbestände als auch des Wohnumfeldes ergriffen.

Mit der Jahrhundertwende wurden parallel zum fortschreitenden Stadtumbau und der Aufwertung des verbliebenen Bestandes neue Projekte begonnen. Diese reichen von Erwerb und Sanierung des Musikerviertels, der Umsetzung verschiedener Projekte des Seniorenwohnens bis hin zur Revitalisierung des Gebäudes 041, Hauptverwaltungsgebäude der ehemaligen Filmfabrik und zum gegenwärtigen Zeitpunkt Firmensitz der WBG Wolfen mbH.

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Geprägt durch Kompetenz, Teamgeist und großes Engagement hat sich die WBG Wolfen mbH zu einem wirtschaftlich stabilen und leistungsfähigen Unternehmen mit Wohn- und Geschäftseinheiten entwickelt. Die konsequente Umsetzung der begonnenen Geschäftsstrategie bietet der WBG Wolfen mbH die Möglichkeit, den zukünftigen Herausforderungen standzuhalten und darüber hinaus einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung zu leisten.

Wohnen in bester Gesellschaft - bei der WBG Wolfen mbH.

    

Gebäude 041

Das Gebäude der ehemaligen Filmfabrik Wolfen mit der werksinternen Nummer 041 wurde von 1936 bis 1939 errichtet. Damals war der Betrieb die größte Filmfabrik Europas und in einigen Bereichen, z. B. dem Farbfilm, weltweit führend. Der Architekt Adolf Herberger fand eine originelle Lösung für die Errichtung eines repräsentativen Hauptverwaltungsgebäudes – die Verbindung von Verwaltungs- und Forschungsgebäude. Für die optimale Umsetzung der zwei Funktionen wurde zunächst der vordere zentrale Rundbau mit zwei Ecktürmen errichtet, der als Verwaltungs- und Direktionsgebäude diente. An den Rundbau schließen sich zwei Gebäudeflügel – der Ost- und Westflügel – an. Sie boten den Wissenschaftlern modernste Bedingungen für die Filmforschung. Im Ostflügel war die Wissenschaftliche Abteilung unter Leitung Prof. Dr. Eggerts untergebracht, im Westflügel das Technisch-Wissenschaftliche Labor unter Leitung Dr. Wilmanns. Die Funktionen des Gebäudes blieben in den folgenden Jahrzehnten unverändert.

Erst nachdem Anfang der 90er Jahre die Privatisierung der Filmfabrik gescheitert war, wurde das Gebäude 041 zunächst bis 1994 als Zweigstelle der Treuhand bewirtschaftet. Nach Abwicklung der Filmfabrik weitere vier Jahre durch die Wolfener Vermögensgesellschaft genutzt, stand das Gebäude von 1998 – 2008 leer.

Zunächst scheiterten alle Versuche, das Gebäude einer neuen Nutzung zuzuführen. Mit dem Zusammenschluss der Stadt Bitterfeld-Wolfen ergab sich jedoch die Chance, hier das neue Rathaus der gemeinsamen Stadt unterzubringen. Der Stadtrat bewilligte das Vorhaben mit großer Mehrheit, so dass die WBG Wolfen mbH mit Unterzeichnung des Kaufvertrages im März 2008 das Grundstück von der Preiss-Daimler Chemie Park Bitterfeld-Wolfen GmbH erwarb. Noch im selben Jahr wurde mit der schrittweisen Sanierung des historischen Gebäudes unter Beachtung des Denkmalschutzes begonnen.

Bereits am 22. Dezember 2009 konnte die Bauherrin WBG Wolfen mbH die Schlüssel des neuen Rathauses feierlich an die Stadt Bitterfeld-Wolfen mbH übergeben. Nach Oberbürgermeisterin Frau Wust sei „ein einzigartiges Prunkstück“ entstanden, in dem die Stadtverwaltung im Januar 2010 ihre Arbeit aufnehmen konnte. Pünktlich zu den darauf folgenden Jubiläen der WBG Wolfen mbH und der Filmfabrik Wolfen wurde die Sanierung des Hörsaales im Juli 2010 abgeschlossen.

Das Herzstück des Gebäudes war ein Ort der Forschung und Lehre, der intensiven Kommunikation von Wissenschaftlern, Technikern und Managern wurde der Hörsaal nach seinem Initiator auf den Namen „Prof.-John-Eggert-Hörsaal“ getauft. Mit dem Ziel das wissenschaftliche Leben der Region zu fördern, war mit seiner Sanierung die Revitalisierung des Rundbaus abgeschlossen. Daher konzentrierten sich die weiteren Umbauarbeiten auf den Innenausbau des Ostflügels. Nach sechs monatiger Sanierungszeit bezogen ab April 2011 unter anderem die Firma Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Wust Elektro GmbH Wolfen, Injoy Fitness Factory GmbH und die Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen mbH ihr neues Domizil.

Ihr attraktiver Firmensitz in Wolfen

Das Gebäude befindet sich in der Wolfener Altstadt von Bitterfeld-Wolfen. Aufgrund der zentralen Lage ist das Gebäude 041 sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter infrastrukturellen Aspekten als Gewerbeobjekt eine gute Wahl. Durch die gute zentrale Lage ist die Anfahrt für Geschäftspartner und Kunden aus den umliegenden Städten wie Halle (30 km), Dessau (30 km) und Leipzig (45 km) optimal. Dieses Gebäude als Knotenpunkt einer aufstrebenden Industrieregion mit erheblichem Entwicklungspotential bietet für Sie bzw. Ihren Firmensitz beste Voraussetzungen.

Modernisierung des Gebäuses 041 bei Youtube

Stadtumbau

Wolfen zählte zur Wende über 40.000 Einwohner. Die meisten von ihnen waren in der ORWO Filmfabrik, einem der größten Betriebe der einstigen DDR, beschäftigt. Als die Filmfabrik, trotz der Übernahme durch die AGFA, nicht gerettet werden konnte, verloren viele Menschen ihre Arbeit und damit ihre Lebensgrundlage in unserer Stadt. Sie waren gezwungen, ihren Broterwerb in anderen Teilen Deutschlands zu suchen.

Heute zählt Wolfen ca. 18.000 Einwohner. Eine Vielzahl der Wohnungen - besonders in Wolfen-Nord - war allein für die Mitarbeiter der ORWO Filmfabrik gebaut worden.
Als Ende der 90er Jahre jede vierte WBG-Wohnung unbewohnt war, wurde es Zeit zu reagieren. Im Rahmen des Projektes "Stadtumbau" , das im April 2000 startete, mussten viele unrentable Wohnungen abgerissen werden - zwischen 2000 und 2010 insgesamt
2.122 Wohnungen und 21 Gewerberäume. Auch in den kommenden Jahren werden noch einige Häuser folgen. Der dadurch bereinigte und wieder wirtschaftliche Wohnungsbestand kann gleichzeitig seit 2008 schrittweise modernisiert und an die Wohnwünsche der Menschen angepasst werden. Zur Zeit werden unsere Häuser im Akademikerviertel hergerichtet. Nicht nur praktisch, sondern auch mit Sinn fürs schöne Detail, erhalten Sie eine zeitgemäße Ausstattung und künstlerische Fassadengestaltung. Dort, wo die vielen Bücher an den Wänden zu sehen sind, werden sich die Bewohner bald noch wohler fühlen.